Hufschmied, dritter Teil

Wieder Hufschmied, diesmal mit dem guten Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: ich habe um Hilfe gebeten.

Tammis Züchter, die sie vom ersten Tag an kennen und schon hunderte von Pferden haben beschlagen lassen, waren da. Meine Aufgabe war es, quasi nicht da zu sein. Tammi bekam zusätzlich etwas Beruhigungsmittel und alles lief ruhig, entspannt und gelassen ab.

Ein schöner Erfolg. Mein Pony geht mit der Erfahrung, dass Schmied kein Stress sein muss, aus der Situation heraus.

Ich war dennoch ein paar Tage traurig. Weil deutlich geworden ist, wie unsicher und nervös ich in der Situation bin. Wie wenig ich mich selbst beruhigen kann. Weil ich meinem Pony bei den Malen zuvor nicht der Fels in der Brandung war, den sie gebraucht hätte (ich war leider eher der Sturm, der die Wellen erst hat anschwellen lassen).

Ich wünsche mir mehr Vertrauen. Mehr Vertrauen im mich und mein Bauchgefühl. Mehr Vertrauen in mein Pony, das mir offen und zugewandt entgegentritt. Mehr Vertrauen, dass zwischen uns eine wertvolle Partnerschaft wächst.

Ich bin dankbar, dass es Menschen gibt, die für uns da sind. Menschen, die nicht auf mich herabschauen, weil ich Schwäche zeige, sondern uns helfen, aus der Situation zu lernen und sie später allein bewältigen zu können. Danke!

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