„Mittagsstunde“

Roman von Dörte Hansen

Pferdemädchen lesen nicht nur Pferdebücher 🙂

Ich kann allerdings nicht behaupten, „Mittagsstunde“ gelesen zu haben. Ich habe es gespürt, gelebt, geatmet. Ich war Ingwer, der seinen alten Großvater wäscht, ich war Marret oben auf dem Dach. Es ist kein Buch, in dem man über etwas liest, es ist ein Medium, das einen hineinzieht nach Brinkebüll und so schnell nicht wieder los lässt. Selten habe ich Charaktere so fein, so vielschichtig, so nah gefühlt. Für mich ist es in jeder Silbe ein Meisterwerk.